Das Wiederfinden dessen, was der Mensch in die Dinge gesteckt hat, heißt sich Wissenschaft.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph und klassischer Philologe
Zitiert nach: Werke in drei Bänden. Hr.: K. Schlechta. München 1954-1956
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So, wie die Freiheit eine Voraussetzung für die Demokratie ist, so schafft mehr Demokratie erst den Raum, in dem Freiheit praktiziert werden kann.
Willy Brandt (1913-1992)
Zitiert nach: Briefe und Gespräche 1972 bis 1975. Frankfurt a.Mc./Köln 1975
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Freiheit – eines der kostbarsten Güter der Einbildungskraft.
Ambrose Gwinnett Bierce (1842-1914), amerik. Schriftsteller
Zitiert nach: Des Teufels Wörterbuch. Neu übersetzt von G. Haefs. Zürich 1987
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Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste.
Karl Jaspers (1883-1969), dt. Philosoph
Zitiert nach: Einführung in die Philosophie. München 1957
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Wissenschaft und Politik sind die beiden Bereiche, in denen die Ungewissheit menschlicher Existenz handgreiflich, in deren organisatorischen Formen ihre liberale Bewältigung daher möglich wird.
Ralf Dahrendorf (*1929), dt. Soziologe und Politiker
Zitiert nach: Gesellschaft und Demokratie in Deutschland. München 1975
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